Aus dem Geschäftsverkehr eines Unternehmens mit seinen Lieferanten entstehen Verbindlichkeiten, die beglichen werden müssen. Anhand der Kreditorenbuchführung, dem Gegenstück zur Debitorenbuchführung, werden eingehende Rechnungen und deren Bezahlung registriert und überwacht. Dies geschieht mit Hilfe von Personenkonten.
Ein wichtiger Bestandteil der Kreditorenbuchführung ist die richtige Ausnutzung von Lieferantenkrediten, die meist bis zu 30 Tagen gewährt werden. Lieferantenkredite sind wegen des Verzichts auf Skonti zwar in der Regel teurer als Bankkredite; sie werden aber häufig in Anspruch genommen, da sie formlos und ohne Umstände gewährt werden.
Quelle: www.unternehmerinfo.de , Stand 08.09.2009 |